Paar- und Patchworkberatung
Raum für das, was bleibt und das, was neu entstehen darf
Viele Menschen, die ihren Partner oder ihre Partnerin mitten im Leben verlieren, bleiben nicht für immer allein. In einer neuen Partnerschaft bleibt die Verbindung zum verstorbenen Menschen als innere Beziehung bestehen und gleichzeitig beginnt etwas Neues.
Das bringt besondere Fragen mit sich: Wie kann die neue Beziehung wachsen, ohne dass Vergangenes seinen Platz verliert? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Erinnerungen und Loyalitäten um? Und wie kann in Partnerschaft und Patchworkfamilie ein Miteinander entstehen, in dem alle ihren Platz finden?
Ich unterstütze Sie dabei, die Dynamiken dieser besonderen Beziehungssituation zu verstehen und gemeinsam einen Umgang zu finden, der zu Ihnen, Ihrer Partnerschaft und Ihrer Familie passt.
Vielleicht kennen Sie solche
Gedanken und Situationen.
Sie wünschen sich wieder Nähe und Partnerschaft und fragen sich zugleich, ob und wie ein neuer Mensch neben der Verbindung zum verstorbenen Partner oder zur verstorbenen Partnerin Platz finden kann.
Sie leben bereits in einer neuen Beziehung und möchten einen guten Umgang mit Erinnerungen, Loyalitäten und unterschiedlichen Bedürfnissen in der neuen Familienkonstellation finden.
Unsicherheit oder Konkurrenzgefühle belasten Ihre Partnerschaft. Sie fragen sich als Paar, welchen Platz der verstorbene Mensch in Ihrer heutigen Beziehung haben darf.
In Ihrer Patchworkfamilie reagieren Kinder mit Widerstand auf den oder die neue Partner*in oder auf die veränderte Familiensituation. Sie möchten besser verstehen, was dahintersteht, und Lösungen finden, die den unterschiedlichen Bedürfnissen in der Familie Raum geben.
Fragen nach Rollen, Zugehörigkeit und Loyalität führen immer wieder zu Spannungen oder Missverständnissen.
Veränderungen wie Zusammenziehen, Heirat oder ein gemeinsames Kind bringen den früheren Verlust erneut stärker ins Bewusstsein.
WOBEI ICH SIE UNTERSTÜTZE
Gemeinsam schauen wir darauf, was in Ihrer Beziehung oder Familie gerade Aufmerksamkeit braucht und was sie miteinander verändern oder klären möchten.
Dabei kann es darum gehen,
- über die Bedeutung des verstorbenen Partners oder der verstorbenen Partnerin offen miteinander ins Gespräch zu kommen,
- einen stimmigen Platz für Vergangenes und Neues in Ihrer Beziehung oder Familie zu finden,
- Loyalitäten, Unsicherheiten, Eifersucht und Konkurrenzgefühle besser zu verstehen und anzusprechen
- unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe, Rückzug, Erinnerung und Neuanfang miteinander auszuhandeln,
- Rollen, Grenzen und Erwartungen in der neuen Paar- oder Familienkonstellation zu klären,
- die Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen wahrzunehmen,
- für Erinnerungen, Jahrestage und besondere Anlässe einen gemeinsamen Umgang zu finden.
Haltung & Methode
Wie wir miteinander arbeiten
In der Beratung geht es nicht darum, den verstorbenen Menschen aus der neuen Beziehung oder Familie herauszuhalten. Entscheidend ist vielmehr, einen Umgang zu finden, der die frühere Verbundenheit ebenso ernst nimmt wie die heutige Beziehung und die Bedürfnisse aller Beteiligten.
Ich arbeite systemisch, ressourcen- und lösungsorientiert. Es geht darum, unterschiedliche Sichtweisen verständlich zu machen, Zusammenhänge und Beziehungsmuster zu erkennen und neue Möglichkeiten für Ihr Miteinander zu entwickeln.
Je nachdem, was hilfreich ist, arbeiten wir im Gespräch, mit Perspektivwechseln, Visualisierungen oder Methoden wie dem Systembrett oder der Stuhlarbeit. Ich mache Ihnen Angebote – gemeinsam schauen wir, was für Sie und Ihr Anliegen passt.
Mein Ansatz – Ihr Weg
Verstehen, worum es geht und was zwischen Ihnen wirkt
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Zu Beginn klären wir, worum es in der Beratung gehen soll. Wir schauen darauf, was gerade ist, was bereits gut funktioniert und was sich verändern darf oder soll. Was soll in Ihrer Beziehung oder Familie mehr Raum bekommen, was weniger? Welche Bedürfnisse, Erwartungen, Erinnerungen und Loyalitäten prägen Ihr Miteinander? Und was kann hinter Konflikten, Spannungen oder Unsicherheiten stehen?
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Unterschiedliche Perspektiven miteinander verbinden
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Alle Beteiligten dürfen mit ihrer Sicht und ihrem Erleben Raum bekommen. So kann mehr Verständnis füreinander entstehen, ohne dass Unterschiede aufgelöst werden müssen. Gemeinsam schauen wir darauf, was jede und jeder braucht und wie unterschiedliche Bedürfnisse miteinander in Beziehung gebracht werden können.
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Das Miteinander weiterentwickeln
SO KOMMEN WIR ZUSAMMEN
Kostenloses Kennenlerngespräch (ca. 20 Minuten)
Wir sprechen telefonisch oder per Video. Sie erzählen, was sie beschäftigt und was ihr Anliegen ist. Gemeinsam schauen wir, ob mein Beratungsangebot zu ihrer Situation passt.
Erstgespräch (ca. 60 Minuten)
Das erste Beratungsgespräch können Sie allein, als Paar oder Familie wahrnehmen (persönlich in Bad Tölz oder München, oder online). Wir klären, was ist, was sie näher in den Blick nehmen wollen und was sich durch die Beratung verändern soll.
Beratungsprozess
Wie viele weitere Sitzungen sinnvoll sind, wer daran teilnimmt und in welchen Abständen sie stattfinden, richtet sich nach Ihrem Bedarf.
Häufige Fragen vor einer Beratung
Ist es normal, dass der verstorbene Partner noch so präsent ist?
Ja. Eine frühere Bindung verschwindet nicht durch eine neue Beziehung. Gemeinsam schauen wir, wie beides einen guten Platz finden kann.
Darf ich als neuer Partner eifersüchtig oder unsicher sein?
Ja. Auch solche Gefühle dürfen ausgesprochen werden. Oft hilft es, zu verstehen, was dahintersteht.
Wie viel Raum darf der Verstorbene in unserer Beziehung haben?
Darauf gibt es keine allgemeine Antwort. Entscheidend ist, was für Sie beide stimmig und tragfähig ist. Ein guter Platz ist ein Platz, der gewürdigt wird und zugleich begrenzt bleibt, damit die aktuelle Partnerschaft ihren eigenen Raum entwickeln kann.
Wie beziehen wir die Kinder gut mit ein?
Wir schauen auf ihre Bedürfnisse und Loyalitäten und darauf, wie neue Beziehungen entstehen können, ohne frühere Bindungen zu ersetzen.
Brauchen wir Beratung, obwohl wir keine Krise haben?
Beratung kann auch helfen, besondere Fragen frühzeitig und bewusst zu klären.
Muss mein Partner mitkommen?
Nein. Sie können allein oder zu zweit kommen. Je nach Anliegen können später auch weitere Familienmitglieder einbezogen werden.
Machen Sie den ersten Schritt
In einem kostenlosen Kennenlerngespräch klären wir, was Sie beschäftigt und wie ich Sie dabei unterstützen kann.
